Gesundheitspartner
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Unser Gesundheitspartner

Wir freuen uns heut eine Kooperation bekanntgeben zu können, die uns wirklich happy macht.

Die PlusDocs sind ab sofort neuer Gesundheitspartner des Mainauenlaufes :-) 

 

In der Zeit bis zum Lauf versorgen wir euch zusammen mit Tobi und Eike regelmäßig mit allerlei Infos und Tipps rund ums Laufen. Wir möchten hier die unterschiedlichsten Thema zur Sprache bringen wie:  

 

  • Leistungsdiagnostik 
  • Ernährung 
  • Lauftechnik 
  • Schmerzen 
  • Schlafen 
  • Faszien und Triggerpunkte 

 

Los geht’s am 09.04.! Die Tipps findet ihr auf unseren Social Media Kanälen und natürlich hier.

 

Der Name wird euch ab sofort also immer wieder begegnen vor allem weil die beiden mit den PlusDocs auch die Namenspatenschaft für den Hobbylauf übernehmen. Er wird so zum PlusDocs-Hobblauf.

 

Mehr über die PlusDocs erfahrt ihr auf der nigelnagelneuen Webseite www.plusdocs.de. Schaut doch mal vorbei!

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Sport und plötzlicher Herztod

Warum erleiden vermeintlich gesunde Menschen beim Sport einen Herzstillstand?


Der plötzliche Herztod betrifft pro Jahr ca. 100.000 Menschen und ist damit trotz aller Dramatik sehr selten.
 

  • Bei jungen Menschen unter 35 Jahren steckt meist eine angeborene Krankheit der Herzens dahinter.  Das können Herzmuskelverdickungen, angeborene Anomalien des Reizleistungssystems oder der Herzklappen sein. Sehr viel seltener kommen Herzmuskelentzündungen als Ursache in Betracht. 
  • Bei älteren Menschen ist der häufigste Grund eine (noch) nicht erkannte Herzkranzgefäßerkrankung.
  • Am häufigsten betroffen vom plötzlichen Herztod sind Männer ab 50 Jahren.  
  • Außerdem steigt das Risiko, wenn Sport relativ neu begonnen wird und die Belastung dabei sehr intensiv ist.
  • Warnsignale sollten ernst genommen werden: Wenn beim Sport vermehrt Schwindel, ungewohnte Atemnot, Bewusstlosigkeit oder arrhythmisches Herzstolpern auftreten.
  • Ein ungewöhnlich hoher Ruhepuls oder ein auffälliger Leistungsknick gehören auch abgeklärt.
  • Viele Ursachen, v.a. wenn sie junge Sportler betreffen sind erblich. Familiäre Erkrankungen oder plötzliche Herztode bei Verwandten können ein relevanter Hinweis sein.
  • Sportler sollten sich regelmäßig checken lassen. Besonders wichtig ist das aber für Sportanfänger oder –Wiederbeginner und ab einem Alter von ca. 40 Jahren
  • Dabei wird in der Regel ein Gespräch zu Vorerkrankungen und Risikofaktoren geführt. Außerdem sollte ein EKG, eine orientierende Laboruntersuchung und je nach Risiko und Alter  ggf. ein Belastungs-EKG und eine Herzultraschalluntersuchung durchgeführt werden.

 

Wir können Euch alle Untersuchungen bei uns vor Ort anbieten und beraten Euch gerne!

Eure PlusDocs
Eike und Tobi 

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Das Laufen raubt mir noch den Schlaf

Schlafprobleme bei Läufern

Super trainiert, aber irgendwie nicht in den Schlaf gefunden? 

Wer gut trainiert möchte auch gut schlafen um bald wieder fit für die nächste Laufeinheit zu sein. 

Aber manchmal kann der ein oder andere Fehler in der Trainingsplanung einen erholsamen Schlaf nahezu unmöglich machen. 

Wir stellen euch 2 mögliche Trainingsfehler vor:
 

1. Zu intensives Training (Intervall) zu später Uhrzeit 

vermeide hochintensive Trainingseinheiten direkt vor dem Schlafengehen. Durch harte Einheiten werden Stresshormone ausgeschüttet, die auch Stunden nach dem Training zu erhöhter Muskelanspannung und innerer Unruhe führen können. 

Wer ersthaft mit Schlafproblemen zu kämpfen hat sollte daher intensive Einheiten auf die (späten) Nachmittagsstunden legen.


2. Generell zu viel und zu hartes Training 

Schlafprobleme können auch dadurch kommen, dass du zu viel und zu intensiv trainierst. Wenn du den Verdacht hast dass dies bei dir so ist, dann fahre das Training 1 Woche lang runter und schau wie es sich auf den Schlaf auswirkt. Solltest du dann immer noch nicht besser schlafen, darfst du schauen, ob nicht noch mehr dahinter steckt, wie z.B. ein Übertraining. 

Daneben gibt es natürlich eine Vielzahl anderer, nicht durch Training bedingte, Ursachen für Schlafprobleme - von spätem Handygebrauch bis hin zu ersnthaften medizinischen Gründen. 

Für weitere Fragen stehen wir gern, auch in Zusammenarbeit mit Schlafmedizinern in der Region, zu Verfügung. 

 

Eure PlusDocs Tobi und Eike

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Bestens im Training - und plötzlich schmerzt die Wade

Kennen wir alle, oder?

Wer kennt es nicht? Endlich mal ein paar Wochen gut trainiert, ohne Infekt, und dann das: plötzlich zieht die Wade, schmerzt die Leiste, sticht das Knie oder brennt der Oberschenkel, ans Laufen ist nicht mehr zu denken. 

 

Doch was kam da so aus dem Nichts angeflogen? Meniskus, Arthrose, Muskelriss oder Bandscheibenvorfall?

In den allermeisten Fällen lautet die klare Antwort: NEIN!

 

Vielmehr ist die Ursache oftmals in den Weichteilen zu suchen: Muskulatur und Bindegewebe wie z.B. Faszien. Verhärtungen und Verklebungen in diesen Geweben können sehr starke Schmerzen verursachen und das Laufen unmöglich machen. 


Die gute Nachricht: diese Veränderungen kann man zum einen oft gut selbst behandeln (Faszienball oder -rolle), oder mit speziellen Methoden wie dem Fasziendistorsionsmodell (manuelle Methode) oder der Triggerpunktakupunktur zielgerichtet behandeln. 

 

Mit einer strukturierten Therapie muss man auch sein Ziel nicht aus den Augen verlieren: das Training bald wieder aufzunehmen und die Laufpause möglichst kurz halten. Der nächste Wettkampf zusammen mit den Lauffreunden kann kommen. 

 

Übrigens: Übungen mit den Faszienrollen und -bällen eignen sich auch hervorragend, damit die Schmerzen erst gar nicht entstehen.

 

Hast du noch Fragen? Wir helfen euch gern!

 

Eure PlusDocs Tobias und Eike

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Laufen und Flüssigkeitszufuhr

Wenn ich trainiere oder sogar einen Wettkampf absolviere, wieviel und was soll ich dabei trinken?

Hier sind unsere wichtigsten Punkte zu dem Thema:

  1. Ein gutes Sportgetränk enthält genügend Mineralstoffe (v.a. Natrium) und bei längerer Belastung auch etwas Energie in Form von Kohlenhydraten. Empfehlenswert und simpel sind z.B. Fruchtsaftschorlen mit 2 Teilen Wasser und 1 Teil Saft. Alkohol ist unvorteilhaft ☺
  2. Für optimale Leistungsfähigkeit sollt Ihr gut hydriert, also mit ausgeglichenem Flüssigkeitshaushalt starten. Trinkt in den 2-4h vor dem Lauf etwa 500ml. Eine gute Hydrierung lässt sich gut an fehlendem Durst und hellem Urin erkennen.
  3. Der Flüssigkeitsbedarf während des Laufs bemisst sich am ehesten am Schweißverlust und ist  je nach Mensch und Belastung individuell. Wir schwitzen ca. 500-1500ml pro Stunde  je nach Intensität, Veranlagung, Wetter und Körpergewicht. Schwitzen ist wichtig, um die Körpertemperatur zu halten und vor Überhitzung zu schützen. Dabei geht Natrium mit verloren.
  4. Zur Abschätzung gilt die Wiegemethode als gute Näherung. Wiegt Euch vor und nach dem Training. Die Differenz ist ungefähr der Wasserverlust. Es muss nicht alles komplett ersetzt werden, ein Wasserverlust von 2-3% des Körpergewichts ist ok.
  5. Bei Läufen bis zu 60min müsst ihr während der Belastung nichts trinken. Darüber hinaus ist es empfehlenswert. Es sollten dann je nach Wasserverlust ca. 400-800ml pro Stunde getrunken werden. Wer nicht rechnen will, soll sich am Durstgefühl orientieren. Das liegt nämlich meist ziemlich richtig.
  6. „Trinken bevor der Durst kommt“ ist überholt. Prophylaktisches Trinken ohne Durst an jeder Verpflegungsstation ist gefährlich. Trinkt Ihr zu viel mineralarmes Wasser und verliert zu viel Natrium, riskiert Ihr eine „Wasservergiftung“. Natrium fehlt im Blut und löst Wasserumverteilungen im Gewebe, z.B. auch im Hirn aus. Das kann  über  Benommenheit, Schwindel und Verwirrtheit bis zu Bewusstlosigkeit und im schlimmsten Fall zum Tod führen.
  7. Wer nicht innerhalb von 12h nach dem Lauf eine weitere Belastung plant, kann den restlichen verbliebenen Flüssigkeits- und Elektrolytverlust ohne Besonderheiten entspannt mit Getränken und Mahlzeiten nach Wahl nachholen. 

Wir sind der Meinung, macht es nicht zu kompliziert. Orientiert Euch an Eurem Gefühl und trinkt nicht unkontrolliert.

Eure PlusDocs
Eike und Tobi 

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Sport und Schmerzmittel

Zweiter Beitrag unserer Reihe und ein weiteres sehr wichtiges Thema

Wir wissen aus Untersuchungen, dass viele Teilnehmer von Läufen bereits vorsorglich Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac einnehmen. Auch Läufer mit hohem Trainingsumfängen neigen dazu schnell mal zur Tablette zu greifen.

Die üblichen entzündungshemmenden Medikamente wie Ibuprofen wirken natürlich besonders bei den Schmerzen des Bewegungsapparats relativ gut,  ABER:

Was sagen wir aus sportmedizinischer Sicht zu dem Thema?
 

  1. Entzündungshemmende Medikamente führen bei regelmäßiger Einnahme zur Nierenschädigung. Im Labor macht sich diese allerdings erst bemerkbar, wenn schon viel Nierengewebe unwiederbringlich geschädigt wurde. Es schadet also still und heimlich.
  2. Es erhöht die Wahrscheinlichkeit für Magenschmerzen, Magenentzündungen und sogar Blutungen. Gerade bei langen Ausdauerbelastungen sind das sowieso schon häufige Nebenwirkungen, die Sportler kennen. Ist also nicht hilfreich.
  3. Schmerzmittel maskieren gerade in Trainingsphasen die durch den Trainingsreiz gesetzten Entzündungs- und Reparaturvorgänge, die wir brauchen, damit sich der Körper anpasst und besser wird. Entzündungshemmer scheinen sogar die Anpassung an den Trainingsreiz zu vermindern. Wer besser werden will, sollte dem Körper die notwendige Erholung auf jeden Fall geben.
  4. Es gibt viele Untersuchungen, die zeigen: Entzündungshemmende Schmerzmittel führen nicht zur Leistungssteigerung im Wettkampf. Ja, es tut nicht so weh. Aber schneller seid ihr dadurch nicht. Zum Preis der Nebenwirkungen.

Wir sind der Meinung, dass man den Schmerzmitteleinsatz auf das Notwendige begrenzen sollte. Kurzfristige Einnahmen, z.B. nach Wettkämpfen oder im Rahmen von richtigen Verletzungen sind möglich. Die regelmäßige unkontrollierte Einnahme aus Gründen des Trainingsumfangs oder schon prophylaktisch solltet Ihr lassen.

Gerne beraten wir Euch auch zu dem Thema, es gibt einige alternative Methoden und Vorgehensweisen, um mit Schmerzen umzugehen. Und manchmal liegen vielleicht auch schwerwiegendere Ursachen hinter den Beschwerden, die eine ärztliche Vorstellung sinnvoll machen.

Eure PlusDocs
Eike und Tobi

 

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Laufen und Infekt – wie passt das zusammen?

Eine Frage, die uns alle schonmal beschäftigt hat

Infekte ärgern uns Läufer und andere Sportler leider ganzjährig. Aber wie sieht der richtige Umgang damit aus?  Kann ich mit Infekt trotzdem Sport machen?
 
Wir haben für dich 6 Punkte zum richtigen Umgang mit Laufen und Infekt zusammengestellt:
 
  1. bevor du weitertrainierst warte bei Neuinfektionen zunächst die ersten 3 Tage ab, wie sich die Symptome entwickeln.  Auch schwerwiegende Infekte können in den ersten 3 Tagen mit milden Symptomen beginnen.
  2. keinesfalls laufen gehen solltest du mit  Fieber, stark geschwollenen Lymphknoten (Hals) oder gelblich-grünem Nasen-oder Lungensekret
  3. nach einem Infekt mit Fieber warte mindestens 3 beschwerdefreie Tage ab, bevor du wieder mit dem Training beginnst.
  4. falls Beschwerden beim Wiedereinstieg ins Training unter Belastung oder sogar in Ruhe auftreten, sollte die Belastung pausiert werden.
  5. ist auch ein inteniveres Training beschwerdefrei durchführbar, erscheint uns auch die Teilnahme an Wettkämpfen wieder möglich.
  6. bei Zweifeln zum richtigen Vorgehen wende dich an deinen Sportarzt. Eine ärztliche Untersuchung kann Klarheit schaffen.
 
Deine PlusDocs Tobias und Eike